nummer drei:
wir raven
plemo – wirraven
[audio
lemo_WirRaven.mp3]
was soll ich zu diesem stück sagen? das titelthema des songs ist wohl vielen leuten bekannt. es ist die kennungsmelodie einer bekannten fernsehshow der 80er jahre. trotzdem ist der song eigentlich ein lobgesang auf meine helden der 90er. als ich kaum noch luft holen konnte vor lauter tanzen und nicht schlafen, gab es zum glück immer noch kleine pausen zwischendrinn. die rave exkursionen zwischen den pausen rasen in gehetztem tempo. dazwischen entfällt immer wieder der beat und zauberhafte melodien breiten sich aus. es tut mir ja leid aber so fühl ich das. beim spielen der melodien musste ich dabei allerdings mehr an mike oldfield als an marusha oder westbam denken. das stück ist im hochsommer 2006 entstanden und stand ziemlich lange ohne vocals da. ich habe es des öfteren live gespielt, und in diesen sessions kam dann so nach und nach die hookline „wir raven all night long“ zustande. ich überlegte ziemlich lang was ich mit dem stück noch anstellen könnte. ich wollte meinen gesang um ein timbre ergänzen. ich wollte eine stimme haben die sonst eher für rock bekannt ist. vielleicht inspiriert von den chemical brothers, die ja des öfteren mit liam g. zusammen arbeiten, dachte ich an den alten freund thees uhlmann von tomte. der fand das geil und hatte zeit. schnell zu johann ins studio und zack hatte ich das. seitdem freue ich mich jedesmal über seine parts.
das ganze schnelle tun anfang der 90er hatte natürlich auch mit drogen zu tun. das sollt in dem stück auch unbedingt auspruch finden. wen sollte ich da anderen fargen als torsun. wenn der „gimme a white line ich möchte breit sein“ singt glaubt man ihm das. bei mir klänge das heuchlerisch. also war er auch mit im bot. mit sicherheit das ravigste stück auf de platte.
http://www.123video.nl/playvideos.asp?MovieID=848207