Archiv für Februar 2007

wir raven

nummer drei:
wir raven

plemo – wirraven
[audio:Plemo_WirRaven.mp3]

was soll ich zu diesem stück sagen? das titelthema des songs ist wohl vielen leuten bekannt. es ist die kennungsmelodie einer bekannten fernsehshow der 80er jahre. trotzdem ist der song eigentlich ein lobgesang auf meine helden der 90er. als ich kaum noch luft holen konnte vor lauter tanzen und nicht schlafen, gab es zum glück immer noch kleine pausen zwischendrinn. die rave exkursionen zwischen den pausen rasen in gehetztem tempo. dazwischen entfällt immer wieder der beat und zauberhafte melodien breiten sich aus. es tut mir ja leid aber so fühl ich das. beim spielen der melodien musste ich dabei allerdings mehr an mike oldfield als an marusha oder westbam denken. das stück ist im hochsommer 2006 entstanden und stand ziemlich lange ohne vocals da. ich habe es des öfteren live gespielt, und in diesen sessions kam dann so nach und nach die hookline „wir raven all night long“ zustande. ich überlegte ziemlich lang was ich mit dem stück noch anstellen könnte. ich wollte meinen gesang um ein timbre ergänzen. ich wollte eine stimme haben die sonst eher für rock bekannt ist. vielleicht inspiriert von den chemical brothers, die ja des öfteren mit liam g. zusammen arbeiten, dachte ich an den alten freund thees uhlmann von tomte. der fand das geil und hatte zeit. schnell zu johann ins studio und zack hatte ich das. seitdem freue ich mich jedesmal über seine parts.
das ganze schnelle tun anfang der 90er hatte natürlich auch mit drogen zu tun. das sollt in dem stück auch unbedingt auspruch finden. wen sollte ich da anderen fargen als torsun. wenn der „gimme a white line ich möchte breit sein“ singt glaubt man ihm das. bei mir klänge das heuchlerisch. also war er auch mit im bot. mit sicherheit das ravigste stück auf de platte.

atomic dreamboat

und der zweite:
atomic dreamboat

inspiriert durch meine livesessions mit knarf rellöm in der meany bar am spielbudenplatz und durch meinen alten bezug zu hiphop hatte ich anfang 2006 nur downtempo im blut. ich hab jede menge beats gemacht die zwischen 89 und 110 bpm liegen. dieser war einer der schönsten. wie mancher vielleicht merkt hab ich mich von dem „gerorge clinton (parliament)“ song „atomic dog“ inspirieren lassen. deswegen aus respect auch das sample „DOOOG“. als letztes jahr die „raumschifkommandant“ rmx compliation erscheinen sollte brauchte ich einen remix. da ich gerade an diesem beat saß, schnappte ich mir den schnell und versuchte den text von „colour haze“ (original song „raumschiffkommenadant“) drüber zu singen. das flutschte so gut das da irgendwie auch noch die 2 anderen strophen aus meinem trockenen gehirn purzelten. die in der nacht fertig gestellten version des songs kam dann auf den sampler.
später in diesem jahr dann entschied ich den song mit aufs album zu nehem. als schmankerl und als verneigung zum modernen spulfunk (eigenlich wollte ich soulfunk schreiben aber so is auch gut) fragte ich DJ suro ob er nicht ein paar geile cuts auf den song scratchen wolle. er fand die idee sofort toll und ich war sehr beglückt. (DJ suro ist unter anderem live DJ von dendemann und cuts erzeuger von denyo) der snippet da oben fängt mitten in seinem part an. ich freu mich.

schiffe fliegen

hier nun der erste
schiffe fliegen:

an einem heiteren frühsommertag im jahre 2006 begab es sich, daß ich in einem schienenwagen hamburgs beliebtester Ubahn linie U3 saß. diese linie fährt nicht „U“ unter tage sonden einen großen teil ihrer strecke „Ü“ über tage. ihre hochgelegen route führt auch am hafen längs. als ich mir die olle rickmer rickmers ansehe sagt ein kleines kind im sitz hinter mir zu seiner mutter: „mama, schiffe fliegen.“ etwas gemurmel später fargt es seine mutter was flugzeuge den täten. die mutter überlegt kurz und antwortet ihrer logik folgend: „na, flugzeuge die tanzen dann, oder?“ ich glaube sie meinte fliegen müsse eine steigerung von schwimmen sein. in weiterer folge empfand sie dann als steigerung für fliegn das tanzen. sehr schön und hippy überlegt, aber das kind antwortet ihr hämisch: „neeee, flugzeuge die schwimmen“. das fand ich schön und durch das fahren mit der U3 in richtug hafen hatte ich ein gefühl von ankunft. das hab ich da immer. da es zu vielen ankünften auch begrüßungen gibt wurde der song dann so etwas wie meine begrüßnugsfanfare. die schöne kinderlogik und ankunft/begrüßng/start sind die 2 wenigen bestandteile des songs. schon bevor andere stücke entstanden waren war mir klar das dieser song das titelstück werden sollte.

linernotes

so nennt man das wohl. freunde, ich hatte eben die schöne idee euch hier ab jetzt jeden tag einen song um die ohren zu knallen. dazu will ich in einigen sätzen erläutern was mich zum jeweiligen song bewegt hat, wer mitgebastelt hat und solche sachen eben.
die neue kategorie heißt EXZESS EXPRESS LINERNOTES

aus einem (das wort „einem“ bitte nicht mit „eminem“ verwechseln)

sehr einfachen grund muss diese kostbare lichtbildfolge hier nochmal hin. ich muss da selber lachen. wegen dem graubrot!
im vorspann sieht man noch einen sehr trashigen auftritt. den hätt ich da gerne nicht so gerne dabei, aber egal.
oder ist „einem“ der türkische rapperschweseter und bruder von „eminem“ ?
das wird die zukunft zeigen.

und weil ich

gerade übe, stell ich hier nochmal das altbekannte flashlightvideo rein.
und der tipp. bei soulseek kann man wenn man nur eifrig sucht die neue ……